Hinweise zur Anrechnung für den Sprachenschein I und II

Bei den Sprachenscheinen handelt es sich um eine Auflistung der erforderlichen sprachpraktisch orientierten Lehrveranstaltungen im Lehramtsstudium alter Ordnung (WPO von 2001), also eine Bescheinigung über 3 Kurse Sprachpraxis des Grundstudiums und 3 des Hauptstudiums (im Beifach 2 des Hauptstudiums). Bei der Anmeldung zum Staatsexamen muss nur der Sprachenschein I/II, nicht aber die Einzelscheine beim Landeslehrerprüfungsamt eingereicht werden.

Welche Scheine werden wofür angerechnet?

Für den Sprachenschein I sind grundsätzlich alle sprachpraktisch orientierten Lehrveranstaltungen der Stufe I anrechenbar. Nicht angerechnet werden die Basiskompetenzen-Kurse.
Für den Sprachenschein II sind grundsätzlich alle sprachpraktisch orientierten Lehrveranstaltungen der Stufe III (evtl. auch IV, wenn hier ein qualifizierter Schein erworben wurde).
Die sprachpraktisch orientierten Lehrveranstaltungen der Stufe II können sowohl für den Sprachenschein I als auch für den Sprachenschein II angerechnet werden. Es wird aber im Hinblick auf das Niveau des Staatsexamens dringend empfohlen, in einem oder mehreren Bereichen das Niveau III zu absolvieren, da in den schriftlichen und mündlichen Prüfungsteilen des Staatsexamens ein Niveau von C1+ vorausgesetzt wird.
Die Kurse sind innerhalb der Bereiche in der Reihenfolge ihres Niveaus zu absolvieren. Für die Anrechnung für den Sprachenschein ist der Kurstyp gleichgültig, d.h. es können auch mehrere Scheine desselben Typs auf unterschiedlichen Niveaustufen angerechnet werden (z.B. Kontrastive Systemkompetenz II und III).

Wie wird der Sprachenschein ausgestellt?

Die Studierenden laden das Blanko-Formular herunter (hier), füllen es gemäß der obigen Richtlinien aus und legen es mit den entsprechenden Lehrveranstaltungs-Scheinen einem Mitglied der administrativen Geschäftsführung (Azzarello, Dermarkar, Pusch, Reiser) in der Sprechstunde zur Unterschrift vor.