Die Forschungsschwerpunkte von Marco Rühl liegen im Bereich der (gesprächs-)rhetorischen Analyse von Verständigungsprozessen und der kommunikationslinguistischen Theoriebildung zum Argumentieren.

Der Theoriebildung in historischer Perspektive war bereits seine Dissertation gewidmet, nach deren Abschluß sich das Feld öffnen läßt. Zum einen - Argumentieren im engeren Sinne betreffend - zur gesprächsprozessual orientierten Analyse argumentativer Interaktionen; in diesem Sinne wirkt er an der Ausrichtung der 5. Arbeitstagung des Pragmatischen Kolloquiums Freiburg mit. Zum anderen öffnet sich das Spektrum hin zur Analyse von Verständigungsprozessen und - mehr noch - von drohenden oder geschehenden Mißverständnissen in ihrer je unterschiedlichen situativen, institutionellen, aber auch kulturspezifischen Bedingtheit.