Privatdozentin Dr. Claudia Maria Riehl
  • Albert-Ludwigs-Universität
    Romanisches Seminar
    79085 Freiburg
  • e-mail: riehlc@sun2.ruf.uni-freiburg.de
So sieht sie aus
Claudia Riehl, DEZ 1995


Zur Person


Claudia Riehl wurde 1962 in Ingolstadt geboren. Von 1982-1987 studierte sie Germanistik, Italianistik und Klassische Philologie an den Universitäten Bamberg, Regensburg und Eichstätt. Von 1987 bis 1992 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Anne Betten in Eichstätt. 1991 wurde sie mit 29 Jahren zur Doktorin der Philosophie promoviert. Von 1992-1994 war sie Postdoktorandin am Graduiertenkolleg "Mündlichkeit / Schriftlichkeit" an der Universität Freiburg. Seit 1994 war sie, finanziert durch einem Stipendum der DFG und mit Mitteln aus einem Leibniz-Preis, Habilitandin am Lehrstuhl Raible. Die Arbeit wurde 1997 unter dem Titel "Schreiben, Text und Mehrsprachigkeit. Beitrag zu einer Theorie der mehrsprachigen Gesellschaft am Beispiel der deutschsprachigen Minderheiten in Südtirol und Ostbelgien" in Freiburg eingereicht.

Das Habilitationsverfahren wurde im Sommersemester 1998 erfolgreich abgeschlossen.

Derzeit arbeitet Claudia Riehl zusammen mit Doris Tophinke in einem Forschungsprojekt im Rahmen des SFB 541.




Schriftenverzeichnis

Monographien



Riehl, Claudia M. (1993), Kontinuität und Wandel von Erzählstrukturen am Beispiel der Legende, Göppingen: Kümmerle (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 576).



Herausgegebene Bücher - Mitherausgeberin



Helfrich, Uta/Riehl, Claudia M. (1994), Mehrsprachigkeit in Europa - Hindernis oder Chance?, Wilhelmsfeld: Egert (Pro Lingua 24).



Aufsätze



Riehl, Claudia M. (1991), "Wandel makrosyntaktischer Strukturen in erzählenden Texten." In: Sprachwandel und seine Prinzipien. Beiträge zum 8. Bochum-Essener Kolloquium über "Sprachwandel und seine Prinzipien" vom 19. - 21.10.1990 an der Ruhruniversität Bochum, hg. v. Norbert Boretzky u.a., Bochum: Brockmeyer (Bochum-Essener Beiträge zur Sprachwandelforschung 14), 255-275.

Riehl, Claudia M. (1994a), "Wann ist ein Text ein Text? Textproduktionsstrategien deutschsprachiger Minderheiten in Ostbelgien, im Elsaß und in Südtirol. Eine Projektskizze." In: Germanistische Mitteilungen 39, 63-73.

Riehl, Claudia M. (1994b), "Zwischen Tradition und Innovation: Die Sprache der Mystikerinnen des 14. Jahrhunderts." In: Bausteine zu einer Geschichte des weiblichen Sprachgebrauchs. Forschungsberichte - Projektangebote - Forschungskontexte. Internationale Fachtagung Rostock 6.- 8.9. 1993, hg. v. Gisela Brandt, Stuttgart: Heinz (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik 299), 125-140.

Riehl, Claudia M. (1994c), "Das Problem von Standard und Norm am Beispiel der deutschsprachigen Minderheit in Südtirol." In: Mehrsprachigkeit in Europa - Hindernis oder Chance?, hg. v. Uta Helfrich/Claudia M. Riehl, Wilhelmsfeld: Egert (Pro Lingua 24), 149-164.

Riehl, Claudia M. (1995), "Der narrative Diskurs und die Verschriftlichung der Volkssprache. Beispiele aus dem Französischen, Italienischen und Deutschen." In: Kulturelle Perspektiven auf Schrift und Schriftprozesse. Elf Aufsätze zum Thema Mündlichkeit und Schriftlichkeit, hg. v. Wolfgang Raible, Tübingen: Narr (ScriptOralia 72), 37-63.

Riehl, Claudia M. (1996a), "Deutsch-romanische Sprachkontakte. Gemeinsamkeiten der Kontaktphänomene am Beispiel des Deutschen." In: Areale, Kontakte, Dialekte. Sprache und ihre Dynamik in mehrsprachigen Situationen. Beiträge zum 10. Bochum-Essener Symposium "Areale, Kontakte, Dialekte. Sprache und ihre Dynamik in mehrsprachigen Situationen" vom 30.06.-01.07. 1995 an der Universität GH Essen, hg. v. Norbert Boretzky/ Werner Enninger/Thomas Stolz, Bochum: Brockmeyer (Bochum- Essener Beiträge zur Sprachwandelforschung 24), 189-206.

Riehl, Claudia M. (1996b), "Zwischen Dialekt und Zweitsprache. Deutschsprachige Minderheiten und ihr Weg zum Standard." In: Dialekt, Dialektgenerationen, Sprachwandel, hg. v. Thomas Stehl, Tübingen: Narr, im Druck.

Riehl, Claudia M. (demn.), "Schriftsprachliche Kompetenz und Zweisprachigkeit. Der Fall Südtirol." In: Mehrsprachigkeit im Alpenraum. Akten des Internationalen Kolloquiums in Brig, August 1994, hg. v. Iwar Werlen, Aarau/Frankfurt/Salzburg: Sauerländer (Sprachlandschaft).

Riehl, Claudia M. (demn.), "German-Romance Language Contact Situations: Differences and Sinilarities." In: Proceedings of the First International Conference on Language Contact, Valencia 1995, ed. by J.J. Calvo et al. Amsterdam/Philadelphia: Benjamins.



Aufsätze - Koautorin



Helfrich, Uta/Riehl, Claudia M. (1994), "Mehrsprachigkeit als Hindernis oder Chance? Perspektiven für Europa." In: Mehrsprachigkeit in Europa - Hindernis oder Chance?, hg. v. Uta Helfrich/ Claudia M. Riehl, Wilhelmsfeld: Egert (Pro Lingua 24), 1-10.



Rezensionen



Riehl, Claudia M. (1994a): Rezension zu Rudolf Bentzinger, Untersuchungen zur Syntax der Reformationsdialoge 1520-1525. Ein Beitrag zur Erklärung ihrer Wirksamkeit, Berlin: Akademie-Verlag 1992. In: Leuvense Bijdragen 83, 264-271.

Riehl, Claudia M. (1994b): Rezension zu Stefan Deschauer, Das zweite Rechenbuch von Adam Ries. Eine moderne Textfassung mit Kommentar und metrologischem Anhang und einer Einführung in Leben und Werk des Rechenmeisters, Wiesbaden: Vieweg 1992. In: Leuvense Bijdragen 83, 272-276.

Riehl, Claudia M. (1995): Rezension zu Hans-Peter Ecker, Die Legende. Kulturanthropologische Annäherung an eine literarische Gattung, Stuttgart/Weimar: Metzler 1993. In: Arbitrium 1/1995, 10-14.
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paginam hanc fecit W.R.