Lehrstuhl Raible:
Lehrveranstaltungen WS 2005/2006

Ad Aertsen, Jürgen Dittmann, Wolfgang Raible & Albrecht E. Sippel, Klaus Vogt
Oberseminar/Hauptseminar
"Sprache und Gehirn: neurophysiologische Grundlagen des Sprachvermögens"

Blockseminar, Donnerstag 26. Januar und Freitag 27. Januar 2006, Fachschaftshaus auf dem Schauinsland
Vorbesprechung am vsl. Dienstag, 8.11.2005, 15.30 Uhr, Raum 064 im Institut für Biologie II/III, Schänzlestraße 1
Kosten des Aufenthalts im sog. Fachschaftshaus auf dem Schauinsland max. 50 €.




Die Teilnehmer, die einen "Schein" erwerben wollen, sollten in den Philosophischen Fakultäten aus den Bereichen Germanistik und Romanistik kommen. Besonders erwünscht sind selbstverständlich Studierende, die eine sprachwissenschaftliche mit einer biologischen Kompetenz verbinden. Für andere ist Einlesen in die jeweils andere Materie unabdingbar.

Die einzelnen Themenbereiche sollen in studentischen Kurzreferaten vorgestellt und in der Diskussion vertieft werden.

Die Zahl der Teilnehmer ist auf 20 beschränkt. Zehn davon sollen aus dem Bereich der Lebenswissenschaften kommen, zehn aus dem der Sprachwissenschaften.

Für Teilnehmer aus dem Bereich der Philologien ist eine persönliche Voranmeldung bei Jürgen Dittmann oder Wolfgang Raible erforderlich.

Schwerpunktthema im Wintersemester 2005/2006 ist Neurolinguistik.


Nr. Themen des Wintersemesters 2005/2006 Coach Teilnehmerin/Teilnehmer Tag & Zeit
1 Einführung in die Sprachwissenschaft oder: Was ein Biologe unbedingt über Linguistik wissen sollte Dittmann Heidi Fischer-Ritter
Melanie Hommel
Donnerstag 19. Januar 2006, 10:00
2 Out of Africa? Was man über die Migrationsgeschichte der heutigen Menschen weiß Sippel Heidrun Leutschaft
Steffi Möller
11:30
3 Ontogenese der Sprache I: Was ist angeboren, was wird erworben? Dittmann Sophie-Anne Gebhardt
Claudia Wagner
13:30
4 Ontogenese der Sprache II: Entwicklung der Fähigkeit, Texte zu bilden und zu verstehen (am Beispiel der Erzählfähigkeit) und die notwendige kognitive Parallelentwicklung Raible Jaqueline Städtler
Christine Ehemann
14:45
5 Typen von Mehrsprachigkeit und ihre neuronale Repräsentation Aertsen Melanie Fröhlich
Julian Ammer
16:30
6 Der Fremdsprachenunterricht und seine Methoden aus der Sicht der Neuro-Wissenschaften Vogt Marion Schirmer
Renate Kneppe
17:45
7 Dyslexie (incl. Vergleich der Erscheinung in den drei grožen Schreibsystemen: Ideogrammschrift, Silbenschrift und Alphabetschrift) Sippel Johanna Basler
Cathrin Richter
Freitag 20. Januar 2006, 9.15
8 Stottern: Ursachen, Therapiemöglichkeiten Vogt Mirco Priess
Ann-Kathrin Klook
10:30
9 Wie weit kann man bei Tieren von "Sprache" reden? Raible Isabell Worch
Susanne Bernstein
11:45
10 Maschinelle Spracherkennung und -verarbeitung als Folie für das, wass menschliche Sprachverarbeitung leistet Aertsen Nicolai Fricker
Gerrit Timmerhaus
14:30
Als Gäste nehmen teil: Astrid Müller, Kathrin Reiter, Claudia Haas
Potentielle Nachrückerin: Andrea Kiss

 

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