Lehre

Wintersemester 2016/17

Frequenzeffekte in der Sprache [info]

Mo 12-14 (14täglich ab 2. Semesterwoche), 1034

für Master-Studierende Thema der Veranstaltung sind Frequenzeffekte in der Sprache: Welchen Effekt hat die Häufigkeit von sprachlichen Einheiten (Wörter, Phrasen, Sätze…) auf den Erwerb, den Wandel und die Verarbeitung von Sprache? Werden z.B. häufige Phrasen früher erworben als weniger häufige? Verhalten sich häufige Wörter anders als weniger häufige im Sprachwandel? Im Kolloquium präsentieren die Promovierenden des Graduiertenkollegs DFG GRK „Frequenzeffekte in der Sprache“ den aktuellen Stand ihrer frequenzbezogenen Projekte mit jeweils zwei Präsentationen pro Sitzung. Für eine Studienleistung sind Zusammenfassungen von 1,5-2 Seiten von fünf Präsentationen zu schreiben. Für eine Prüfungsleistung ist darüber hinaus eine Hausarbeit im Umfang von 10-12 Seiten zu einem Thema aus dem Bereich Frequenzeffekte zu erarbeiten. Das Kolloquium findet zweiwöchentlich Montags von 12:15-13:45 statt. Mehr Informationen zu den einzelnen Sitzungen und weiteren Veranstaltungen des GRK 1624 finden sich auf der Homepage des Kollegs: http://frequenz.uni-freiburg.de/veranstaltungen

Linguistisches Forschungskolloquium

Do 16-18, 1273

Interaktionslinguistische Datensitzung [info]

Mo 14:30-16:00, 1386

Teilnahme nur nach persönlicher Anmeldung in der Sprechstunde.

Kolloquium für Examenskandidaten [info]

Do 12-14 (14täglich), 1273

Kolloquium für Examenskandidaten von Prof. Pfänder (Frühjahr 2017)

Worte und Gesten [info]

Di 12-14, Wilhelmstraße 26, R 00 016

Nur für Französisch-Studierende Ziel der Seminararbeit ist es, Gesetzmäßigkeiten des Zusammenwirkens von Worten und Gesten bzw., in einem weiteren Sinne, von Sprache und Körpersprache kennenzulernen. Das Seminar wird zusammen mit Karl Metzler angeboten, der seit vielen Jahrzehnten die menschlichen Gesten nicht nur erforscht, sondern auch berufsqualifizierende Ausbildungen in Körpersprache durchführt und Menschen, die - wie bspw. Schauspieler oder Lehrer - auf ihre Körpersprache im Beruf angewiesen sind, in Supervisionen begleitet. Dabei werden die Gesten sowie Mimik, Körperhaltung und Körperspannung allerdings nie allein, sondern immer im Zusammenspiel mit dem gesprochenen Wort verwendet. Gesprochene Sprache in der Interaktion wiederum ist der Forschungsschwerpunkt von Stefan Pfänder. In diesem Hauptseminar wollen wir daher mit gemeinsamer Expertise den sprachlichen und körpersprachlichen Ausdruck sowohl spielerisch erleben als auch anhand von Videodaten zunehmend genauer wahrnehmen und analysieren. Der Fokus der gemeinsamen Arbeit liegt auf der Analyse von Synchronisierungen. Dies kann sowohl die Synchronisierung von Sprache, Stimme und Körper einer einzelnen Person betreffen, aber auch die Synchronisierung des Verhaltens von zwei GesprächsteilnehmerInnen in unterschiedlichen Modalitäten (multimodal) und zwischen verschiedenen Modalitäten (transmodal). Obligatorisch für die Teilnahme an der Veranstaltung ist u.a. die Aufnahme eigenen Datenmaterials (Videoaufnahme), die idealerweise schon vor Beginn des Seminars erfolgen sollte (Anleitung in einer Vorbesprechung).

Sprache in der Interaktion
auch für StaatexamenskandidatInnen (WPO), Linguistische Klausur Frühjahr 2017

Di 16-18, 1098

Resonanzkonzepte und Resonanzpraktiken [info]

Blockseminar 20.-24.02.2017, jeweils 9-12 und 14-17 Uhr , 1108

Erfahrungen von Synchronisation und Rhythmus in der Interaktion (Resonanzkonzepte und -praktiken)

Das Seminar folgt einer Grundannahme, die sich in den relevanten Disziplinen bisher nur ansatzweise durchgesetzt hat: Sprachliche Kommunikation (ob face-to-face oder medial vermittelt) realisiert sich über eine Vielzahl von multimodalen Praktiken, in denen jeweils verbal- und körpersprachliche Komponenten zusammenwirken. Darüberhinaus bedarf eine gelingende Kommunikation einer Synchronisationsdynamik, mit deren Hilfe kommunizierende Partner einander nicht nur (referentiell, d. h. semantisch) verstehen, sondern durch die es zugleich zu einer gemeinsamen Aktivierung körper-energetischer Dispositive kommt (Synchronisation durch das konzertierte Zusammenspiel von Mimik, Gestik, Verbalsprache und Umweltfaktoren). "Rhythmus" und "Resonanz" sind Begriffe, die ähnliche Phänomene bezeichnen.

Diesen Ansatz werden Stefan Pfänder und Hermann Herlinghaus vorstellen und dabei die Disziplinen Sprachwissenschaft, Literatur- und Kulturwissenschaft in einen neuartigen Dialog bringen. Nach der Abhandlung theoretischer Grundlagen wird es zur Diskussion und Analyse unterschiedlicher, medial aufgezeichneter Gesprächssituationen kommen: Gesprächskonstellationen aus dem Alltag und aus audiovisuellen Werken (z. B. lateinamerikanischen Telenovelas). Besonderes Augenmerk erhalten Phänomene rhythmischer Interaktion.

Die Lehrveranstaltung wird in Spanisch durchgeführt.

Sommersemester 2016

Interaktionslinguistische Datensitzung [info]

Mo 14:30-16:00, 1386

Teilnahme nur nach persönlicher Anmeldung in der Sprechstunde.

Frequenzeffekte in der Sprache [info]

Mo 12:00-13:30, Belfortstr. 14, EG, Bibliothek des Deutschen Seminars

für Master-Studierende Thema der Veranstaltung sind Frequenzeffekte in der Sprache: Welchen Effekt hat die Häufigkeit von sprachlichen Einheiten (Wörter, Phrasen, Sätze…) auf den Erwerb, den Wandel und die Verarbeitung von Sprache? Werden z.B. häufige Phrasen früher erworben als weniger häufige? Verhalten sich häufige Wörter anders als weniger häufige im Sprachwandel? Im Kolloquium präsentieren die Promovierenden des Graduiertenkollegs DFG GRK „Frequenzeffekte in der Sprache“ den aktuellen Stand ihrer frequenzbezogenen Projekte mit jeweils zwei Präsentationen pro Sitzung. Für eine Studienleistung sind Zusammenfassungen von 1,5-2 Seiten von fünf Präsentationen zu schreiben. Für eine Prüfungsleistung ist darüber hinaus eine Hausarbeit im Umfang von 10-12 Seiten zu einem Thema aus dem Bereich Frequenzeffekte zu erarbeiten. Das Kolloquium findet zweiwöchentlich Montags von 12:15-13:45 statt an folgenden Terminen: 18.04., 02.05., 23.05., 06.06., 20.06., 04.07., 18.07 (Belfortstraße 14, EG). Mehr Informationen zu den einzelnen Sitzungen und weiteren Veranstaltungen des GRK 1624 finden sich auf der Homepage des Kollegs: http://frequenz.uni-freiburg.de/veranstaltungen

Worte und Gesten [info]

Di 12:00-13:30, 1032

Nur für Französisch-Studierende Ziel der Seminararbeit ist es, Gesetzmäßigkeiten des Zusammenwirkens von Worten und Gesten bzw., in einem weiteren Sinne, von Sprache und Körpersprache kennenzulernen. Das Seminar wird zusammen mit Karl Metzler angeboten, der seit vielen Jahrzehnten die menschlichen Gesten nicht nur erforscht, sondern auch berufsqualifizierende Ausbildungen in Körpersprache durchführt und Menschen, die - wie bspw. Schauspieler oder Lehrer - auf ihre Körpersprache im Beruf angewiesen sind, in Supervisionen begleitet. Dabei werden die Gesten sowie Mimik, Körperhaltung und Körperspannung allerdings nie allein, sondern immer im Zusammenspiel mit dem gesprochenen Wort verwendet. Gesprochene Sprache in der Interaktion wiederum ist der Forschungsschwerpunkt von Stefan Pfänder. In diesem Hauptseminar wollen wir daher mit gemeinsamer Expertise den sprachlichen und körpersprachlichen Ausdruck sowohl spielerisch erleben als auch zunehmend genauer wahrnehmen und analysieren. Manchmal drücken wir bspw. mit den Gesten etwas anderes aus, als wir mit unseren Worten sagen wollen. Diesen \"Entgegenwirkungen\" auf die Spur zu kommen und sie ans Bewusstsein anzuschließen, eröffnet neue Möglichkeiten in Resonanz zu treten bzw. kongruent in Beziehung zu sein; Kongruenz bezeichnet dabei die Übereinstimmung von Gesagtem und Gemeintem.

Kolloquium für Examenskandidaten [info]

Do 12:00-13:30, 1036

Kolloquium für Examenskandidaten von Prof. Pfänder (Herbst 2016)

Linguistisches Forschungskolloquium

Do 16-18, 1273

Wintersemester 2015/16

Worte und Gesten [info]

Di 12.00 - 13.30, 1032

Ziel der Seminararbeit ist es, Gesetzmäßigkeiten des Zusammenwirkens von Worten und Gesten bzw., in einem weiteren Sinne, von Sprache und Körpersprache kennenzulernen. Das Seminar wird zusammen mit Karl Metzler angeboten, der seit vielen Jahrzehnten die menschlichen Gesten nicht nur erforscht, sondern auch berufsqualifizierende Ausbildungen in Körpersprache durchführt und Menschen, die - wie bspw. Schauspieler oder Lehrer - auf ihre Körpersprache im Beruf angewiesen sind, in Supervisionen begleitet. Dabei werden die Gesten sowie Mimik, Körperhaltung und Körperspannung allerdings nie allein, sondern immer im Zusammenspiel mit dem gesprochenen Wort verwendet. Gesprochene Sprache in der Interaktion wiederum ist der Forschungsschwerpunkt von Stefan Pfänder. In diesem Hauptseminar wollen wir daher mit gemeinsamer Expertise den sprachlichen und körpersprachlichen Ausdruck sowohl spielerisch erleben als auch zunehmend genauer wahrnehmen und analysieren. Manchmal drücken wir bspw. mit den Gesten etwas anderes aus, als wir mit unseren Worten sagen wollen. Diesen \"Entgegenwirkungen\" auf die Spur zu kommen und sie ans Bewusstsein anzuschließen, eröffnet neue Möglichkeiten in Resonanz zu treten bzw. kongruent in Beziehung zu sein; Kongruenz bezeichnet dabei die Übereinstimmung von Gesagtem und Gemeintem.

Kolloquium für Examenskandidaten [info]

Do 12.00-13.30 (Beginn 15.10.15, Ende 18.02.15), 1139 (15.10. und 18.02.: 1132)

Kolloquium für Examenskandidaten von Prof. Pfänder (Frühjahr 2016)

Frequenzeffekte in der Sprache

Mo 12.00-13.30, Belfortstr. 14, EG, Bibliothek des Germanistischen Seminars

Überblicksvorlesung: Grundlagen der Romanischen Sprachwissenschaft
v.a. für B.A.-Hf. mit Lehramtsoption, Pflichtveranstaltung 1. Fachsemester ("Überblicksveranstaltung zur Sprachwissenschaft"); nicht anrechenbar als reguläre Vorlesung höherer Semester

Do 16-18, 1098

Linguistisches Forschungskolloquium

Di 17:30-19:00, 1273

Interaktionslinguistische Datensitzung [info]

Mo 14:30-16:00, 1386

Teilnahme nur nach persönlicher Anmeldung in der Sprechstunde

Sommersemester 2015

Worte und Gesten [info]

Di 12.00 - 13.30, Werthmannstr. 14, R. 01004

Ziel der Seminararbeit ist es, Gesetzmäßigkeiten des Zusammenwirkens von Worten und Gesten bzw., in einem weiteren Sinne, von Sprache und Körpersprache kennenzulernen. Das Seminar wird zusammen mit Karl Metzler angeboten, der seit vielen Jahrzehnten die menschlichen Gesten nicht nur erforscht, sondern auch berufsqualifizierende Ausbildungen in Körpersprache durchführt und Menschen, die - wie bspw. Schauspieler oder Lehrer - auf ihre Körpersprache im Beruf angewiesen sind, in Supervisionen begleitet. Dabei werden die Gesten sowie Mimik, Körperhaltung und Körperspannung allerdings nie allein, sondern immer im Zusammenspiel mit dem gesprochenen Wort verwendet. Gesprochene Sprache in der Interaktion wiederum ist der Forschungsschwerpunkt von Stefan Pfänder. In diesem Hauptseminar wollen wir daher mit gemeinsamer Expertise den sprachlichen und körpersprachlichen Ausdruck sowohl spielerisch erleben als auch zunehmend genauer wahrnehmen und analysieren. Manchmal drücken wir bspw. mit den Gesten etwas anderes aus, als wir mit unseren Worten sagen wollen. Diesen \"Entgegenwirkungen\" auf die Spur zu kommen und sie ans Bewusstsein anzuschließen, eröffnet neue Möglichkeiten in Resonanz zu treten bzw. kongruent in Beziehung zu sein; Kongruenz bezeichnet dabei die Übereinstimmung von Gesagtem und Gemeintem.

Kolloquium für Examenskandidaten [info]

Do 12.00-13.30 , 1139

Kolloquium für alle Examenskandidaten von Prof. Pfänder (Herbst 2015)

Linguistisches Forschungskolloquium

Di 17:30-19:00, 1273

Frequenzeffekte in der Sprache
nur für Masterstudierende

Mo 12-14, Belfortstr. 14, EG, Bibliothek des Germanistischen Seminars

Wintersemester 2014/15

Linguistisches Forschungskolloquium

Di 18-21, 1273

Resonanz in der Interaktion: Erscheinungsformen und Effekte [info]

Mi 12-14, 1273

Resonanz, wörtlich das "Mitschwingen", bezeichnet ein Phänomen, das Wissenschaftler/innen völlig verschiedener Disziplinen weitgehend unabhängig von einander beobachtet und untersucht haben. 

Im Seminar wollen wir in einem ersten Schritt diesen  vielfältigen Erscheinungsformen von Resonanz in unterschiedlichen Lebensbereichen nachgehen. Resonanzeffekte werden bspw. in der Statik, diskutiert (bspw. im Brückenbau, vgl. http://estructurando.net/2014/06/30/5-cagadas-en-la-ingenieria-de-puentes-por-culpa-de-la-resonancia/.) In bestimmten Bereichen der traditionellen japanischen Medizin (bspw. Zen Shiatsu, vgl. Ohashi 2006, Kishi 2011) ist Resonanz - u.a. bezogen auf Motorik - konstitutiv und wird als Schlüssel zur Selbst- und Fremdwahrnehmung verstanden. Das Thema des inneren "Mitgehens", das Wahrnehmungen begleitet oder herstellt, wird auch in den Kunstwissenschaften bspw. unter dem Begriff des ästhetischen Erlebens diskutiert. Im Improvisationstheater (bspw. Sawyer 2001) oder in der Jazzmusik (Haviland 2011) wird Resonanz als entscheidendes Moment für das Gelingen des fein abgestimmten gemeinsamen Tuns der Schauspieler bzw. Musiker herausgearbeitet. In der Psychologie und in der Philosophie (Breyer 2013)  aber auch im Initiatischen Gebärdenspiel (Metzler/Ostertag) wird Resonanz im Zusammenhang mit Empathie bearbeitet und bezeichnet hier das Mitansprechen und Mitschwingen von Gefühlen oder Gedanken bei anderen Menschen. Zu diskutieren wäre, ob nicht auch das in den Kognitionswissenschaften und der Künstlichen Intelligenz jüngst sehr erfolgreiche Konzept des Alignments (Wachsmuth et al. 2013) letztlich als eine (unbewusste) Form von Resonanz zu denken ist.
In einem zweiten Schritt und zugleich im Zentrum der Seminararbeit wird die Untersuchung von Resonanz in dialogischer Interaktion stehen. Hier gilt es wiederum, unterschiedliche Ansätze kennenzulernen und auf einander zu beziehen. Dazu gehören die Prosodie in der Interaktion (bspw. die Arbeiten von E. Couper-Kuhlen), die Dialogische Syntax (insbesondere die Arbeiten von Du Bois), die Emergent Grammar (Hopper), die Improvisationsgrammatik (Ehmer/Pfänder 2009), die multimodalen Ansätze (Jewitt 2009, Mondada 2012) oder konversationsanalytische Untersuchungen, die jüngst die empathische Resonanz in den Blick nehmen (bspw. Gülich & Pfänder 2013, Kupetz 2013).
In einem dritten und letzten Arbeitsschritt wollen wir überlegen, ob das Konzept der Resonanz für eine neue Form der Sprachforschung fruchtbar zu machen ist, die konsequent kognitive und interaktionale Erkenntnisse aufeinander bezieht (vgl. für erste vielversprechende Versuche Ehmer 2011 und Zima 2013).
 
Das Seminar wird in deutscher und französischer Sprache stattfinden. Eine qualifizierte Leistung kann für Haupt-/Masterseminar Sprachwissenschaft Französisch erbracht werden.

 

Überblicksvorlesung: Grundlagen der Romanischen Sprachwissenschaft
v.a. für Lehramt alle Sprachen, Pflichtveranstaltung 1. Fachsemester ("Überblicksveranstaltung zur Sprachwissenschaft"); nicht anrechenbar als reguläre Vorlesung höherer Semester

Do 18-20, 1199

Kolloquium für Examenskandidaten [info]

Mo 12-14, 1231

Für alle Examenskandidatinnen und Examenskandidaten, die von Prof. Pfänder mündlich geprüft werden. Im Kolloquium geht es darum, sprachliche, rhetorische und vor allem inhaltliche Fertigkeiten und Kenntnisse für das kommunikative Genre "wissenschaftliches Gespräch" im Französischen, Spanischen oder Italienischen zu vertiefen. Dabei steht die Arbeit in kleinen Gruppen und das praktische Erproben von Gesprächsformen im Vordergrund. Thematische Schwerpunkte sind Interaktionale und Kognitive Linguistik sowie Sprachkontakt und Sprachwandel.

Frequenzeffekte [info]

Mo 16-18 (14täglich), Belfortstr. 14, Bibliothek EG

14-tägig bitte persönliche Anmeldung per Mail oder in der Sprechstunde

Worte und Gesten [info]

Di 12-14, Werthmannstr. 14, Raum 01004

Ziel der Seminararbeit ist es, Gesetzmäßigkeiten des Zusammenwirkens von Worten und Gesten bzw., in einem weiteren Sinne, von Sprache und Körpersprache kennenzulernen. Das Seminar wird zusammen mit Karl Metzler angeboten, der seit vielen Jahrzehnten die menschlichen Gesten nicht nur erforscht, sondern auch berufsqualifizierende Ausbildungen in Körpersprache durchführt und Menschen, die - wie bspw. Schauspieler oder Lehrer - auf ihre Körpersprache im Beruf angewiesen sind, in Supervisionen begleitet. Dabei werden die Gesten sowie Mimik, Körperhaltung und Körperspannung allerdings nie allein, sondern immer im Zusammenspiel mit dem gesprochenen Wort verwendet. Gesprochene Sprache in der Interaktion wiederum ist der Forschungsschwerpunkt von Stefan Pfänder. In diesem Hauptseminar wollen wir daher mit gemeinsamer Expertise den sprachlichen und körpersprachlichen Ausdruck sowohl spielerisch erleben als auch zunehmend genauer wahrnehmen und analysieren. Manchmal drücken wir bspw. mit den Gesten etwas anderes aus, als wir mit unseren Worten sagen wollen. Diesen "Entgegenwirkungen" auf die Spur zu kommen und sie ans Bewusstsein anzuschließen, eröffnet neue Möglichkeiten in Resonanz zu treten bzw. kongruent in Beziehung zu sein; Kongruenz bezeichnet dabei die Übereinstimmung von Gesagtem und Gemeintem.

Visualización y análisis de conversaciones [info]
auch als "Übung zum wissenschaftlichen Arbeiten mit Schwerpunkt Sprachwissenschaft", Lehramt Spanisch, Wahlmodul I sowie B.A.-Hf. Romanistik

Fr 12-14, 1273

Gran parte de la vida práctica y cotidiana del estudiante de filología, lingüística o cultura espanolas se dedica a la visualización de datos empíricos y/o de conceptos teóricos. Una buena visualización permite una mejor recepción tanto en casos de ponencias (con powerpoint) como también en ensayos escritos (Hausarbeiten). Para este fin nos dedicamos a mejorar las técnicas del estudiante. En segundo lugar, además de este trabajo práctico, se investigarán conceptos teóricos de producción y percepción visuales. En tercer lugar, nos interesaremos a las diversas propuestas de visualización de la lengua hablada en el medio escrito. ¿Cómo transcribir la melodia del habla, exclamaciones, gritos o el lenguaje del cuerpo? ¿Cómo hacer visible en lo escrito lo que se ve, lo que se escucha o lo que se siente en la interacción directa o face to face?

Gesprächsananalytische Datensitzung [info]
auch als "Übung zum wissenschaftlichen Arbeiten mit Schwerpunkt Sprachwissenschaft", Lehramt Spanisch, Wahlmodul I sowie B.A.-Hf. Romanistik

Di 16-18, 1265

In den letzten zehn Jahren hat die Nutzung authentischer Sprachdaten für die sprachwissenschaftliche Forschung stetig an Bedeutung gewonnen. Die Analyse insbesondere mündlicher authentischer Daten jedoch erfordert eine Vielzahl von Techniken, die im Seminarbetrieb oder in Vorlesungen oft nur erwähnt, aber nicht erprobt werden können. In dieser Übung können Studierende die praktische Arbeit im Tun selbst erlernen. Dazu gehören Fertigkeiten wie die Erstellung eines systematischen Daten-Samples, die dafür notwendige Nutzung digitaler Datenbanken sowie die Bildung und Überprüfung von Arbeitshypothesen. Insbesondere ist so auch ein Einblick in den Arbeitsalltag interaktional und/oder kognitiv ausgerichteter Linguistinnen und Linguisten möglich. Die Übung findet je nach Datengrundlage in französischer, spanischer oder italienischer Sprache statt.

Sommersemester 2014

Gesprochenes Französisch: Grammatische Ressourcen in der Interaktion [info]

Di 12-14, 1265

"Das kann man sagen, schreiben darf man das nicht!" Solche und ähnliche Dinge pflegen die Sprecher_innen einer Sprache sowohl Sprachlerner_innen als auch Muttersprachler_innen zu sagen. Es gibt offenbar für die Mündlichkeit andere Regeln und/oder Routinen als für die Schriftlichkeit. Das gilt für bestimmte lexikalische oder phraseologische Elemente. Gilt das auch für die Grammatik? Um diese Frage zu beantworten, werden wir in diesem Hauptseminar authentische Hörbeispiele aus unterschiedlichen Ländern der Frankophonie (bspw. Algerien, Ägypten, Belgien, Frankreich, Kamerun und Senegal) genau anhören. Wir werden lernen, wie man die Audio- und Videoaufnahmen transkribiert und wie man die Transkripte in syntaktischer Sicht analysiert. Wir werden uns in Theorie und Praxis mit den spezifischen Bedingungen der Mündlichkeit auseinandersetzen. Gesprochene Sprache wird nicht als Produkt post festum, sondern im Prozess, in der allmählich fortschreitenden Zeit rezipiert. Und diese Rezeption verläuft in der Regel bei gleichzeitiger Anwesenheit und Interventionsmöglichkeit der Gesprächspartner. Die erkenntnisleitende Doppelfrage des Hauptseminars lautet daher: wie kann man die medialen Spezifika Echtzeit und Dialogizität in der Modellierung der Grammatik von gesprochener Sprache abbilden? Das Hauptseminar richtet sich an alle Studierenden, die sich für die französische (und vergleichshalber auch die deutsche) Sprache interessieren und findet auf Deutsch (und hin und wieder auf Französisch) statt.

Gesprächsananalytische Datensitzung

Di 16-18, 1474

Linguistisches Forschungskolloquium

Di 18-20, 1273

Kolloquium für ExamenskandidatInnen

Mo 12-14, 3117

Wintersemester 2013/14

Linguistisches Forschungskolloquium

Di 18-21, 1273

Grundlagen der Romanischen Sprachwissenschaft [info]
nur als Überblicksvorlesung zur Sprachwissenschaft, Pflichtveranstaltung Lehramt 1. Semester – nicht als reguläre Vorlesung anrechenbar

Do 18-20, 1010

nur als Überblicksvorlesung zur Sprachwissenschaft, Pflichtveranstaltung Lehramt 1. Semester, in genehmigten Ausnahmefällen als Einführungsvorlesung B.A. Romanistik und B.A.-Nebenfächer; nicht als reguläre Vorlesung anrechenbar

Sommersemester 2013

Grammatik der Gesprochenen Sprache [info]

Do 14-16, 3042

"Das kann man sagen, schreiben darf man das nicht!" Solche und ähnliche Dinge pflegen die Sprecher_innen einer Sprache sowohl Sprachlerner_innen als auch Muttersprachler_innen zu sagen. Es gibt offenbar für die Mündlichkeit andere Regeln und/oder Routinen als für die Schriftlichkeit. Das gilt für bestimmte lexikalische oder phraseologische Elemente. Gilt das auch für die Grammatik? Um diese Frage zu beantworten, werden wir in der Vorlesung authentische Hörbeispiele aus unterschiedlichen Ländern der Frankophonie (bspw. Algerien, Ägypten, Belgien, Frankreich, Kamerun und Senegal) genau anhören. Wir werden lernen, wie man die Audio- und Videoaufnahmen transkribiert und wie man die Transkripte in syntaktischer Sicht analysiert. Wir werden uns in Theorie und Praxis mit den spezifischen Bedingungen der Mündlichkeit auseinandersetzen. Gesprochene Sprache wird nicht als Produkt post festum, sondern im Prozess, in der allmählich fortschreitenden Zeit rezipiert. Und diese Rezeption verläuft in der Regel bei gleichzeitiger Anwesenheit und Interventionsmöglichkeit der Gesprächspartner. Die erkenntnisleitende Doppelfrage der Vorlesung lautet daher: wie kann man die medialen Spezifika Echtzeit und Dialogizität in der Modellierung der Grammatik von gesprochener Sprache abbilden? Die Vorlesung richtet sich an alle Studierenden, die sich für die französische (und vergleichshalber auch die deutsche) Sprache interessieren und findet auf Französisch (und immer wieder mal auf Deutsch) statt.

Linguistisches Forschungskolloquium

Di 18-21, 1243

Kolloquium für ExamenskandidatInnen

Di 17:00.-20:00, 14täglich, Termine nach Absprache, 1474

Wintersemester 2012/13

Examenskolloquium

Do 18-20 (nicht wöchentlich; Termine nach Absprache im Kurs), 1265

Linguistisches Forschungskolloquium

Di 18-21, 1273

Grundlagen der Romanischen Sprachwissenschaft
nur als Überblicksvorlesung zur Sprachwissenschaft, Pflichtveranstaltung Lehramt 1. Semester – nicht als reguläre Vorlesung anrechenbar

Do 18-20, 3044

Mündliches Erzählen

19.-22.02.13, 10-18 Uhr, 1265

Sommersemester 2012

La subordonnée [info]
Vorlesung zur Vorbereitung auf das Staatsexamen Französisch; offen für alle Studierenden

Do 8:30-10:00, 1098

Dans ce cours magistral, ouvert à tous les étudiants, l'accent sera mis sur la phrase complexe. Nous traiterons, entre autres, le cas des constructions présentatives, des subordonnées relatives et l'expression de différentes catégories: causalité, conditionnalité, concessivité, et contrastivité. Les contenus du cours magistral sont coordonnés avec ceux du cours de KSK; la participation au cours sera donc particulièrement profitable.
Nous traiterons une sélection de phénomènes syntaxiques dans une triple perspective contrastive. Nous décrirons d'abord 1) les différences entre l'allemand et le français, puis 2) entre la langue écrite et la langue orale. Enfin, nous examinerons 3) les divergences éventuelles entre différentes tâches communicatives (expliquer quelque chose, amuser ou contredire son interlocuteur, etc.), ou différents genres discursifs (conférence, débat, consultation). Nous accorderons une attention particulière aux stratégies des locuteurs dans l'emploi des temps, mode, aspect.

Syntaxe [info]

Do 16-18, 1140

Même pour qui maîtrise déjà bien le français, la syntaxe est susceptible de poser problème. Dans ce séminaire, nous traiterons une sélection de phénomènes syntaxiques dans une triple perspective contrastive. Nous décrirons d'abord 1) les différences entre l'allemand et le français, puis 2) entre la langue écrite et la langue orale. Enfin, nous examinerons 3) les divergences éventuelles entre différentes tâches communicatives (expliquer quelque chose, amuser ou contredire son interlocuteur, etc.)

Examenskolloquium [info]

Do 18-20 (ab 24.05.), 1273

Das Kolloquium richtet sich ausschließlich an diejenigen Studierenden, die beim Kursleiter ihr mündliches Examen in der jeweils folgende Runde ablegen werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Studierenden werden vom Sekretariat des Lehrstuhls angeschrieben, wenn die Zuteilung der Prüfung erfolgt ist. Im Examenskolloquium werden in wechselnden, kleinen Gruppen von ca. vier Examenskandidatinnen wichtige Aufsätze gezielt aus den examensrelevanten Themenbereichen gemeinsam in der jeweils geforderten Landessprache von den Studierenden vorbereitet und gemeinsam besprochen. Die Aufteilung der Sitzungen erfolgt in der ersten Besprechung in der ersten Semesterwoche.

Linguistisches Forschungskolloquium [info]

Di 18-21, 1273

Das Linguistische Kolloquium richtet sich an alle Studierenden und Seminarmitglieder, die ein tie­fer­ge­hen­des Interesse an Problemen der romanischen oder der theoretischen Sprach­wis­sen­schaft ha­ben. Es ist in erster Linie dazu gedacht, im Entstehen begriffende Qualifikations- und For­schungs­arbeiten der Studierenden wie der Lehrenden unseres Instituts vorzustellen und zu diskutieren. In Einzelfällen sollen auch Gäste anderer Fächer oder Hochschulen aus ihren laufenden For­schungsarbeiten berichten; schließlich können auch allgemein in­ter­es­sie­ren­de Fragen zur Dis­kussion gestellt werden. Es handelt sich also nicht um ein Kolloquium zur Examensvorbereitung.

Primäres Ziel ist es, die je­wei­li­gen Arbeiten durch die Diskussion zu voranzubringen; da­ne­ben aber auch, den Blick für die gesamte Breite unserer Disziplin zu öffnen. Gleichzeitig versteht sich das Kolloquium als eine Art jour fixe für alle sprach­wis­sen­schaft­lich in­te­res­sier­ten Mitglieder unseres Seminars, bei dem Dozenten und Stu­dierende ge­gen­seitig von ihren Ak­tivitäten im Bereich Sprach­wis­sen­schaft Kenntnis be­kom­men.

Auch "passive" und  sporadische Teilnahme ist willkommen. Es wird empfohlen, sich auf den Mailverteiler setzen zu lassen, um gegebenenfalls über Programmverschiebungen informiert zu sein. Kontakt: marco.garcia@romanistik.uni-freiburg.de

Psicologia della communicazione [info]

Mo 16-18, 1273

14tägig und eine Blockveranstaltung (Termin steht noch nicht fest)

Negli anni trenta del ventesimo secolo, con molto profitto, due discipline scientifiche, la psicologia e la linguistica, hanno avuto modo di cooperare. Una delle personalità scientifiche piu famose dell'epoca, Karl Bühler, ha incarnato questo connubio in modo talmente proficuo che il suo lavoro continua ad essere letto. Dopo gli anni trenta però il feeling fra le due discipline si è spezzato. La slancio della novità sociolinguistica delgli anni Sessanta e settanta, poi, ha ulteriormente modificato le ormai vecchie affinità elettive fra psicologia e linguistica. Recentemente, visto il grande interesse riscosso da "Erzählen in Gesprächen", sono emersi nuovi campi di fruttuosa cooperazione. All'interno del nostro seminario tracceremo un arco che parte dalle basi linguistico-teoriche e finisce alle acauisizioni più recenti della psicologia della comunicazione (p.e. Life as a narrative, factuality vs. fictionality, retold stories e Alzheimer).

Literatur: Anoli, Luigi (2006): Fondamenti di psicologia della comunicazione. Bologna: il Mulino

Wintersemester 2011/12

Überblicksvorlesung zur romanischen Sprachwissenschaft [info]
Pflichtvorlesung Lehramtsstudiengänge 1. Semester, nur als Überblicks- oder Einführungsvorlesung anrechenbar

Do 18-20, 3044

Grundlagenvorlesung gemäß Studienplan Lehramt (GymPO), Studienleistung 1. Semester. Eine Belegung ist nicht erforderlich.

Erzählen in Gesprächen [info]

Mi 16-18 (14täglich), 1222

14-tägig stattfindendes Seminar unter Mitarbeit von Elke Schumann Literatur: Anoli, Luigi (2006): Fondamenti di psicologia della comunicazione. Bologna: il Mulino Das Hauptseminar gibt einen Überblick über die Methoden und Anwendungsfelder der Gesprächsforschung und ihre interaktional-kognitive Fundierung. Nach einer Einführung in interaktionale und kognitive Grundlagen der Gesprächsanalyse durch den Seminarleiter werden wir gemeinsam mithilfe von Transkriptausschnitten wesentliche Grundlagen der Konversations- und Positionierungsanalyse aufarbeiten und dann deren Anwendung unter verschiedenen Gesichtspunkten diskutiert: Krankheitserzählungen, Erzählen als Bewältigungsressource, Erzählen in der systemischen Gesprächstherapie, Erzählen im Alter. Dabei wird ein besonderes Augenmerk immer auch auf den konkreten sprachlichen Konstruktionen liegen.

Linguistisches Forschungskolloquium [info]

Di 18-21, 1273

Das Linguistische Kolloquium richtet sich an alle Studierenden und Seminarmitglieder, die ein tie­fer­ge­hen­des Interesse an Problemen der romanischen oder der theoretischen Sprach­wis­sen­schaft ha­ben. Es ist in erster Linie dazu gedacht, im Entstehen begriffende Qualifikations- und For­schungs­arbeiten der Studierenden wie der Lehrenden unseres Instituts vorzustellen und zu diskutieren. In Einzelfällen sollen auch Gäste anderer Fächer oder Hochschulen aus ihren laufenden For­schungsarbeiten berichten; schließlich können auch allgemein in­ter­es­sie­ren­de Fragen zur Dis­kussion gestellt werden. Es handelt sich also nicht um ein Kolloquium zur Examensvorbereitung.

Primäres Ziel ist es, die je­wei­li­gen Arbeiten durch die Diskussion zu voranzubringen; da­ne­ben aber auch, den Blick für die gesamte Breite unserer Disziplin zu öffnen. Gleichzeitig versteht sich das Kolloquium als eine Art jour fixe für alle sprach­wis­sen­schaft­lich in­te­res­sier­ten Mitglieder unseres Seminars, bei dem Dozenten und Stu­dierende ge­gen­seitig von ihren Ak­tivitäten im Bereich Sprach­wis­sen­schaft Kenntnis be­kom­men.

Auch "passive" und  sporadische Teilnahme ist willkommen. Es wird empfohlen, sich auf den Mailverteiler setzen zu lassen, um gegebenenfalls über Programmverschiebungen informiert zu sein. Kontakt: marco.garcia@romanistik.uni-freiburg.de

Gesprächsforschung [info]
einzige Vorlesung zur Vorbereitung der Staatsexamensklausur Sprachwissenschaft, auch für Master Romanistik, 1. Semester

Di 16-18, 1098

Diese Vorlesung gibt den thematischen Rahmen für das Staatsexamen Sprachwissenschaft Frühjahr 2012 vor. Es gibt nur diese eine Examensvorlesung in der Linguistik. Die Vorlesung gibt einen Überblick über Methoden und Anwendungsfelder der Gesprächsforschung. Anhand von Transkriptausschnitten werden im 1. Teil der Vorlesung wesentliche Grundlagen der Konversations- und Positionierungsanalyse erläutert und dann deren Anwendung unter verschiedenen Gesichtspunkten diskutiert: Krankheitserzählungen, Erzählen als Bewältigungsressource, Erzählen in der systemischen Gesprächstherapie, Erzählen im Alter. Im 2. Teil der Vorlesung geht es um die konkreten sprachlichen Strukturen, in denen sich die pragmatisch-diskursiven Anliegen der Diskursteilnehmer ausdrücken, insbesondere solche im Schnittbereich von Diskurs und Satz: Informationsstruktur (und deren Realisierungsmittel), Ellipsen, Projektionen/Retraktionen, Parallelismen, Integration und Aggregation (inkrementelle Verfahren) beim Aufbau und bei der Verknüpfung von Propositionen, etc. Diese Strukturen werden auf theoretischer Ebene entwickelt und in konkreten Textanalysen vorgestellt. Die Vorlesung versteht sich als Vorbereitung auf den Klausurtyp "Sprachwissenschaft (synchronisch)" des Staatsexamens Französisch, Spanisch und Italienisch; sie steht aber natürlich auch allen anderen Studierenden offen, die sie aus reinem Interesse oder im Rahmen der Anforderungen anderer Studiengänge besuchen wollen.

Basiskompetenzen I

Do 8-10, Breisacher Tor, Raum 105

Examenskolloquium

ab 10.01.12 Di 16-18, 1474

Sommersemester 2011

Langues en contact [info]
auch zur Vorbereitung auf die Staatsexamensklausur Linguistik Französisch

Di 16-18, Alte Uni, HS 1

Comment les langues romanes se sont formées au contact d'autres langues et comment, avec l'avènement des nouveaux médias et de la globalisation, elles cesseront d'exister.
1. Quand et pourquoi les langues romanes sont-elles apparues, au détriment du latin?
2. Quel est le rôle joué par l'Empire Romain et les migrations des peuples germaniques dans ce processus?
3. Quand les langues romanes se sont-elles émancipées du latin et quelle influence ont exercé d'autres langues européennes jeunes sur cette émancipation?
4. Quels contacts linguistiques majeurs sont intervenus au cours de la colonisation des Caraïbes et de l'Amérique Centrale?
5. Quels contacts linguistiques majeurs sont intervenus au cours de la colonisation de l'Amérique du Nord (Canada compris)?
6. Quels contacts linguistiques majeurs sont intervenus au cours de la colonisation de l'Amérique du Sud (Île de Pâques comprise)?
7. Quels contacts linguistiques majeurs sont intervenus au cours de la colonisation de la partie orientale du bassin méditerranéen?
8. Quels contacts linguistiques majeurs sont intervenus au cours de la colonisation de l'Afrique subsaharienne?
9. Quels contacts linguistiques majeurs sont intervenus au cours de la colonisation dans l'Océan Indien, de Madagascar aux Mariannes en passant par l'Île Maurice?
10. Qu'en sera-t-il des langues romanes au 22e siècle, suite au contact induit par l'avènement des nouveaux médias et par les grandes migrations modernes?

10 questions. 1 cours magistral en français.

Linguistisches Kolloquium [info]

Di 18-21, 1273

Das Linguistische Kolloquium richtet sich an alle Studierenden und Seminarmitglieder, die ein tie­fer­ge­hen­des Interesse an Problemen der romanischen oder der theoretischen Sprach­wis­sen­schaft ha­ben. Es ist in erster Linie dazu gedacht, im Entstehen begriffende Qualifikations- und For­schungs­arbeiten der Studierenden wie der Lehrenden unseres Instituts vorzustellen und zu diskutieren. In Einzelfällen sollen auch Gäste anderer Fächer oder Hochschulen aus ihren laufenden For­schungsarbeiten berichten; schließlich können auch allgemein in­ter­es­sie­ren­de Fragen zur Dis­kussion gestellt werden.

Primäres Ziel ist es, die je­wei­li­gen Arbeiten durch die Diskussion zu voranzubringen; da­ne­ben aber auch, den Blick für die gesamte Breite unserer Disziplin zu öffnen. Gleichzeitig versteht sich das Kolloquium als eine Art jour fixe für alle sprach­wis­sen­schaft­lich in­te­res­sier­ten Mitglieder unseres Seminars, bei dem Dozenten und Stu­dierende ge­gen­seitig von ihren Ak­tivitäten im Bereich Sprach­wis­sen­schaft Kenntnis be­kom­men.

Auch "passive" und  sporadische Teilnahme ist willkommen. Es wird empfohlen, sich auf den Mailverteiler setzen zu lassen, um gegebenenfalls über Programmverschiebungen informiert zu sein.

DAS KOLLOQUIUM IST NICHT ZUR VORBEREITUNG VON ABSCHLUSSPRÜFUNGEN GEDACHT.

Lenguas en contacto [info]
auch zur Vorbereitung auf die Staatsexamensklausur Linguistik Spanisch

Do 18-20, 3044

Cómo las lenguas romances se desarrollaron a través del contacto con otras lenguas y cómo fallecerán en el marco del crecimiento de los nuevos medios y la globalización. 1. ¿Cuándo y por qué desaparece el Latín y surgen las lenguas romances? 2. ¿Qué papel desempeñaron el Imperio Romano y las migraciones de los pueblos germánicos? 3. ¿Cuándo se emanciparon las lenguas romances del latín y qué rol cumplieron en ello otras nuevas lenguas europeas? 4. ¿Qué contactos lingüísticos resultarán fructíferos/productivos a través de la colonización del Caribe y América Central? 5. ¿Qué contactos lingüísticos resultarán fructíferos/productivos a través de la colonización de América del Norte, incluyendo el territorio canadiense? 6. ¿Qué contactos lingüísticos resultarán fructíferos/productivos a través de la colonización de América del Sur, incluyendo las islas del este? 7. ¿Qué contactos lingüísticos resultarán fructíferos/productivos a través de la colonización de la zona oriental/este del Mediterráneo? 8. ¿Qué contactos lingüísticos resultarán fructíferos/productivos a través de la colonización de la zona oeste/occidental del África negra/subsahariana? 9. ¿Qué contactos lingüísticos resultarán fructíferos/productivos a través de la colonización de la zona del Océano Índico, desde Madagascar, pasando por la República de Mauricio, hasta las Islas Marianas? 10. Dentro del marco de los contactos lingüísticos dados a través de los nuevos medios y las migraciones globales, ¿cómo será la fisonomía de las lenguas romances en el siglo XXII? Diez preguntas. Una curso teórico.

Lingue in contatto [info]
auch zur Vorbereitung auf die Staatsexamensklausur Linguistik Italienisch

Mi 16-18 (14täglich), 1137

Come dal contatto con le altre lingue sono nate le lingue romanze e come, con l’uso dei nuovi mezzi di comnunicazione, cesseranno di esistere.

1. Quando e per quale ragione è sparito il latino e sono comparse le lingue romanze?
2. Che ruolo hanno giocato in detta questione l’impero romano e le migrazioni etniche (germaniche) in Europa?
3. Quando si sono emancipate le lingue romanze dal latino e che ruolo hanno giocato in detta quetione le altre giovani lingue europee?
4. Quali fenomeni di contatto hanno sortito effetto nella colonizzazione dei Caraibi e dell’America Centrale?
5. Quali fenomeni di contatto hanno sortito effetto nella colonizzazione dell’America del Nord (Canada incluso)?
6. Quali fenomeni di contatto hanno sortito effetto nella colonizzazione dell’America del Sud (Arcipelago dell’Isola di Pasqua incluso)?
7. Quali fenomeni di contatto hanno sortito effetto nella colonizzazione dell’area orientale mediterranea?
8. Quali fenomeni di contatto hanno sortito effetto nella colonizzazione dell’Africa Occidentale subsahariana?
9. Quali fenomeni di contatto hanno sortito effetto nella colonizzazione dell’Oceano Indiano, dal Madagaskar a Mauritius, fino alle Marianne?
10. Che aspetto avranno le lingue romanze nel 22. secolo dopo i fenomeni di contatto generatisi attraverso i nuovi mezzi di comunicazione e le migrazioni globali?

10 domande. 1 Vorlesung. In Tedesco.

Wintersemester 2010/11

Grammaticalisation [info]
auch zur Vorbereitung auf die Staatsexamensklausur Diachronie Französisch

Do 16-18, 1098

Unterrichtssprache: französisch Keine Belegpflicht für Vorlesungsbesuch. Studierende, die einen Hauptseminarschein erwerben wollen, möchten sich bitte persönlich in der Sprechstunde anmelden. Wenn wir die Grammatik einer Sprache gründlich lernen, hören wir viel von Regeln und Ausnahmen. Wir halten die Grammatik in ihrem Formenbestand (Morphologie) und ihren Form-Funktions-Einheiten im Satz (Syntax) für ein statisches System, welches „man halt lernen“ müsse. Die Sprachwissenschaft hat hier nun in den vergangenen zwei Jahrzehnten spannende Entdeckungen gemacht. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konnten zeigen, dass die vermeintlichen „Regeln“ letztlich auf interaktionale und kognitive Routinen zurückzuführen und dass diese Routinen nicht statisch, sondern sehr dynamisch zu modellieren sind. Eine praktische Anwendung der Forschungserfolge für die Sprachlerner kann darin liegen, zu verstehen, dass viele sogenannte „Ausnahmen“ in Wirklichkeit Spuren älterer und jüngerer Sprachwandeldynamiken sind. Über diese gesicherten Kenntnisse hinaus wird die Vorlesung auch noch weitgehend ungelöste Fragen referieren, an welchen derzeit in der Sprachwissenschaft gearbeitet wird. So wissen wir bspw. noch nicht, wann und wie die Grammatikalisierung als das „Werden von Grammatik“ durch neue kommunikative Praktiken und Genres beschleunigt werden kann und wann und wie, besonders in Zeiten der Globalisierung, nicht nur veränderte Wörter, sondern auch sich wandelnde Grammatik von einer Sprache in die andere übernommen werden kann. Im Falle der Belegung dieser Vorlesung als Hauptseminar sind hervorragende Kenntnisse der französischen Grammatik sowie Grundkenntnisse in mindestens einer weiteren romanischen Sprache Voraussetzung. Der Scheinerwerb erfolgt über die Anfertigung einer schriftlichen Hausarbeit im Anschluss an die Vorlesung (Umfang ca. 20 Seiten). Ein mündliches Referat wird nicht erwartet.

Gramaticalización [info]
auch zur Vorbereitung auf die Staatsexamensklausur Diachronie Spanisch

Do 18-20, 1273

Unterrichtssprache: spanisch Keine Belegpflicht für Vorlesungsbesuch. Studierende, die einen Hauptseminarschein erwerben wollen, möchten sich bitte persönlich in der Sprechstunde anmelden. Wenn wir die Grammatik einer Sprache gründlich lernen, hören wir viel von Regeln und Ausnahmen. Wir halten die Grammatik in ihrem Formenbestand (Morphologie) und ihren Form-Funktions-Einheiten im Satz (Syntax) für ein statisches System, welches „man halt lernen“ müsse. Die Sprachwissenschaft hat hier nun in den vergangenen zwei Jahrzehnten spannende Entdeckungen gemacht. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konnten zeigen, dass die vermeintlichen „Regeln“ letztlich auf interaktionale und kognitive Routinen zurückzuführen und dass diese Routinen nicht statisch, sondern sehr dynamisch zu modellieren sind. Eine praktische Anwendung der Forschungserfolge für die Sprachlerner kann darin liegen, zu verstehen, dass viele sogenannte „Ausnahmen“ in Wirklichkeit Spuren älterer und jüngerer Sprachwandeldynamiken sind. Über diese gesicherten Kenntnisse hinaus wird die Vorlesung auch noch weitgehend ungelöste Fragen referieren, an welchen derzeit in der Sprachwissenschaft gearbeitet wird. So wissen wir bspw. noch nicht, wann und wie die Grammatikalisierung als das „Werden von Grammatik“ durch neue kommunikative Praktiken und Genres beschleunigt werden kann und wann und wie, besonders in Zeiten der Globalisierung, nicht nur veränderte Wörter, sondern auch sich wandelnde Grammatik von einer Sprache in die andere übernommen werden kann. Im Falle der Belegung dieser Vorlesung als Hauptseminar sind hervorragende Kenntnisse der spanischen Grammatik sowie Grundkenntnisse in mindestens einer weiteren romanischen Sprache Voraussetzung. Der Scheinerwerb erfolgt über die Anfertigung einer schriftlichen Hausarbeit im Anschluss an die Vorlesung (Umfang ca. 20 Seiten). Ein mündliches Referat wird nicht erwartet.

Frequenzeffekte in der Sprache

Mi 16-18, 14täglich, Starkenstr. 44, 1.OG, Großer Seminarraum

European Ex-Colonial Languages and the Sociolinguistics of Globalisation

Di 16-18, Wilhelmstr. 26, HS 00006

Linguistisches Kolloquium

Di 18-21, 1273

Sommersemester 2010

Die Medienwelt in der französischen Provinz - das Beispiel Bordeaux [info]
v.a. für B.A.-Hf. FrankoMedia, offen für alle Studierenden

26.-29.05.10 (FR) sowie 02.-07.08.10 (Bord.), UB 2 AV-Raum

Praxisseminar Linguistische Analyse, Recherche und Videoproduktion zu Präsentationstechniken in Print-, Hörfunk- und TV-Medien.

Das Seminar gibt einen Überblick über die Medienkonstellation einer typischen französischen Großstadt. Anhand von Lese-, Hör- und Video-Beispielen werden die linguistischen Phänomene der Verstärkung der Bindung des Nutzers an das einzelne Medium herausgearbeitet. Das Seminar schafft ausserdem im ersten Teil in Freiburg das Grundwissen über die Erstellung einer Videodokumentation zum Thema. Im zweiten Teil fertigen die Studierenden bei einem einwöchigen Aufenthalt in Bordeaux in Dreierteams selbstrecherchierte analytische Videoproduktionen zu den einzelnen Medien. Die Produktionen werden bis zum letzten Seminartag fertiggestellt. Ein Beitrag für das Freiburger uni.tv (making of) wird angestrebt, auch als Arbeitsbeispiel für den Studiengang Frankomedia.

Informationen und Kontakt: Karsten Kurowski, optimedia@web.de

Wintersemester 2009/10

Kein Kurs

Sommersemester 2009

Linguistische Theoriebildung [info]
für alle Studiengänge, bei Master Creating Cultures auch als Projektarbeit I (Wissenschaftliche Arbeitsprozesse), Pflichtveranstaltung 2. Semester

(noch offen) , (noch offen)

Oberseminar mit Begleitübung, anrechenbar für alle Studiengänge einschließlich Master Creating Cultures

Wintersemester 2008/09

Improvisation, Regularität und Rezenz [info]

12.02.09, 18.02.09 und 19.02.09, jeweils 9-12.30 und 14.30-18 Uhr, Institut für Informatik und Gesellschaft, Friedrichstr. 50, Raum 02009

Die Teilnahme an allen 3 Tagen und an einem folgender Vorbesprechungstermine ist verpflichtend!

Termin 1: Mi, 30.7.
18-20
Raum 1277
Leitung: Marie Skrovec

Termin 2: Mi, 03.09.
10-12
Raum 1277
Leitung: Marie Skrovec

Termin 3: Mo, 22.09
14-16
Raum 1277
Leitung: Prof. Dr. Stefan Pfänder

Kommunikative Kompetenz IV (C2)
Sprachpraktische Übung zur Vorbereitung auf das mündliche Staatsexamen

13./14.10.08, 12.00-13.30 Uhr, sowie 15.-17.10.08, 9.00-12.30 Uhr, 1277

Kolloquium für DoktorandInnen

Di 18-20, Seminarbibliothek, Besprechungsbereich 2. OG

Frequenz und Transparenz [info]

12.02.09, 16-20 Uhr, 13.02.09, 9-18 Uhr und 14.02.09, 11–14 Uhr sowie Kleingruppentermine, Institut für Informatik und Gesellschaft, Friedrichstr. 50, Raum 02009

Aktuelle sprachwissenschaftliche Forschungsansätze, die sich der funktionalen und/oder interaktionalen Linguistik verpflichtet fühlen, gehen davon aus, dass Sprache vor allem also soziales Handeln aufzufassen ist. Mithin ist Sprache in ihrem Gebrauch, in der Interaktion mit modernen korpuslinguistischen Methoden aufzuzeichnen und zu analysieren. Für die synchrone Beschreibung bspw. der Grammatik des Französischen, Spanischen oder Italienischen können dann verschiedene Effekte des Sprachgebrauchs auf das Sprachsystem untersucht werden. Für das Seminar wählen wir zwei Effekte aus, die in der Literatur nicht selten als konfligierend beschrieben worden sind: Transparenz (das, was für uns beim Hören unmittelbar verständlich ist) und Frequenz (das, was sehr häufig in einer Sprechergemeinschaft zu hören ist). In einer sprachvergleichenden Perspektive wollen wir versuchen, den Status von Frequenz- und Rezenzeffekten gegeneinander zu konturieren und ihre Bedeutung für ein dialogisches, gebrauchsbasiertes Grammatikverständnis zu diskutieren. Dabei werden Sie Kenntnisse in Methoden der Interaktionslinguistik, der Spracherwerbsforschung sowie der Kognitionswissenschaft erwerben. Das Seminar wird in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Heike Behrens (Basel) und HD Dr. Lars Konieczny (Freiburg) angeboten.

Filmproduktion
nur für Studierende des B.A.FrankoMedia, 5 Semester

(noch offen), (noch offen)

Kolloquium für DoktorandInnen

Di, 18-20, 1273

Sommersemester 2008

Kein Kurs

Wintersemester 2007/08

Auf der Suche nach der perfekten Sprache [info]
zus. mit Francesco Azzarello

Di, 16-18, 1265

Die Plätze sind bereits belegt.

Sprachwandel

Mi, 10-12, Alte Uni, HS 2

Forschungspraxis
(zus. mit Francesco Azzarello)

Do, 16-18, 1278

Aktuelle Fragen der romanistischen Sprachwissenschaft

Di 18-20, 1278

Chrétien de Troyes und seine Rezeption im deutschen Mittelalter [info]
zus. mit Prof. Bauschke-Hartung (Deutsches Seminar)

Di, 14-16, HS 3301

Die Plätze sind bereits belegt.

Sprachwandel

Fr, 16-18, 1108

Sommersemester 2007

Eine Kolonialgeschichte der romanischen Sprachen
auch für Examenskandidaten

Mi, 10-12 u. eine Blockveranstaltung, HS 2 Alte Uni

La francophonie insulaire: Französische Sprachinseln von der Kolonialzeit bis heute
auch als Masterseminar (zus. mit Claus Pusch)

Di, 16-18 u. eine Blockveranstaltung zur Korpuslinguistik, UB Konferenzraum

Spanisch in vier Welten [info]
auch als Masterseminar (zus. mit O. Ehmer)

Di, 16-18 u. eine Blockveranstaltung zur Datenaufbereitung u. Datenanalyse, 1265

"Spanisch in vier Welten" bezieht sich in der hispanischen Forschung in Anlehung an das vielzitierte Werk von Antonio Quilis "La lengua espanola en cuatro mundos" (1992) auf die Verbreitung der Weltsprache Spanisch auf die vier Kontinente Europa, Asien, Afrika und Amerika. Für unser Seminar haben wir auf dem amerikanischen Kontinent zwei "sprachkulturelle Welten" ausgewählt, "el mundo andino" (am Beispiel Bolivien) und "el mundo rioplatense" (am Beispiel Argentinien). In diesen beiden areal definierten Welten werden in der gemeinsamen Arbeit zusätzlich jeweils zwei diskursive Welten untersucht, die beide durch ihre jeweils spezifischen Rahmengebungen geprägt sind: das halbgelenkte Interview und das spontane Gespräch. Diese zweimal zwei "Welten" werden mit dem Handwerkszeug der Konversationsanalyse untersucht. Sprachdaten werden gestellt.

Sprachwissenschaftliches Forschungskolloquium
(zus. mit Rolf Kailuweit und N.N.)

Mi, 16-18, 1278

Frequenzeffekte in der Sprache [info]
Oberseminar zus. mit Prof. P. Auer, Prof. B. Kortmann und Prof. G. Strube

Mi, 18-20, 14tg., HS 3301

(kein Scheinerwerb möglich)

Lektüre und Textproduktion für Examenskandidaten
(mit Monica Scholz-Zappa)

Blockseminar, siehe Aushang, (offen)

Projektseminar/Forschungspraxis
Für Creating Cultures- und FrankoMedia-Studenten

Di 9.30-11 h, HS 1278

Wintersemester 2006/07

Mittwochskolloquium [info]

Mi 16.15-18.45, KG I, 1278

Das Kolloquium, das zusammen mit Rolf Kailuweit und Stefan Pfänder veranstaltet wird, ist keine Veranstaltung, die der Vorbereitung von Examina dient. Es ist ein Forschungskolloquium, bei dem jeder etwas vortragen kann - nicht nur Doktoranden oder Habilitanden, sondern ebenso Studierende, die an einer Magister- oder Staatsexamensarbeit sitzen: nichts beschleunigt die Arbeit so sehr wie ein Termin, zu dem man etwas vortragen und kompetent diskutieren lassen will. Der einfachste und kürzeste Weg ist eine Mail an Wolfgang Raible, der diese Seite verwaltet, oder an einen seiner beiden Kollegen.

Linguistische Werkstatt [info]
für Examenskandidaten und Studierende der Masterstudiengänge

Mo 16-18, 1265

Diese sprachwissenschaftliche Übung ist speziell für Studierende gedacht, die gerade ihr Examen vorbereiten(Abschlussarbeit und/oder schriftliche/mündliche Teilprüfung) bzw. im Masterstudiengänge European Linguistics und Creating Cultures studieren. Ziel des Kurses ist eine Perfektionierung der Lese- und Schreibtechniken für linguistische Fachtexte sowie die Vertiefung sprachwissenschaftlicher Theorien und Methoden. Ein sprachwissenschaftlicher Übungsschein (z.B. "Text und Wissenschaft") kann erworben werden.

On-line Syntax [info]
Wie Sprache beim Sprechen (und Schreiben) entsteht

Do 16-18, 3043

Die Rede von der mehr oder weniger langsamen "Verfertigung der Gedanken beim Sprechen" ist uns gut vertraut. Mit gewissen Abstrichen gilt die Annahme einer prozesshaften Umsetzung der Gedanken in die Sprache aber auch für das Schreiben, gerade in den sog. Neuen Medien (E-Mail, Chat). Stärker als beim Schreiben ist beim Sprechen ist eine Vorgabe unumgänglich: Das Sprechen geschieht unweigerlich linear in der Zeit, gleichsam on-line. Die Frage, die sich für den Sprachwissenschaftler stellt, ist spannend: Wie gelingt diese lineare Versprachlichung? Wie entsteht die Sprache, genauer die sprachlichen Strukturen beim Sprechen? Greifen die Sprecher bspw. - wie derzeit viel diskutiert wird - auf ein überschaubares Repertoire von "constructions" zurück? Anhand der detallierten Analyse authentischer Sprachdaten aus dem Französischen, Spanischen und Italienischen (sowie vergleichend aus dem Deutschen) werden theoretische Prämissen und methodische Grundlagen einer kulturwissenschaftlich-interaktional ausgerichteten Linguistik vorgestellt und kritisch hinterfragt. Vorlesung insbesondere für Examenskandidaten und Masterstudierende.

Le français tel qu'il se parle: la syntaxe [info]

Di 16-18, 1265

In jüngster Zeit werden immer wieder Stimmen laut, die behaupten, das heutige gesprochene Französisch habe sich inzwischen so weit von der schriftsprachlich geprägten Standardnorm entfernt, dass hier ein "Neues Französisch" zu entstehen drohe. Die Entfernung des Französischen "tel qu'on le parle" vom Schriftfranzösischen sei besonders eklatant im Satzbau. Treffen diese Beobachtungen zu? Wir werden im Zuge der Seminararbeit authentisches gesprochenes Französisch dokumentieren und analysieren, um eigene Teilantworten auf diese Frage formulieren zu können.

Begleitübung zur VL 'On-line Syntax'

Do 18-20 h 14-tägl., 1388

Musica e Lingua-Italiano [info]

Mo 14-16 14-tägl., 1273

Wir werden uns mit Musik und Sprache als (in Texten getrennte und nicht getrennte) Zeichensysteme beschäftigen. Die Studenten müssen keine Referate halten sondern eine Sitzung führen. Wöchentlich müssen etwa 30 Seiten auf Italienisch/Französisch/Spanisch/Englisch/Deutsch vorbereitet werden. Regelmäßige und aktive Teilnahme, Leitung einer Sitzung und Hausarbeit sind Voraussetzungen für den Schein. Anmeldung bei Azzarello.

Grammatik der europäischen Sprachen

Di 18-20, 3043

Sommersemester 2006

Lateinamerika. Sprach- und literaturwissenschaftliche Perspektiven

Mi 10-12, Alte Uni HS 1

Bildwissenschaft: Französischer Film

Mo 14-18h, 1265

Lateinamerika. Sprach- und literaturwissenschaftliche Perspektiven [info]
IberoCultura, Iberoromania II

Mi 10-12, Alte Uni HS 1

Ziel der Vorlesung ist es, im Sinne eines innovativen Lehrangebots den seit einiger Zeit am Romanischen Seminar in Gang gekommenen Dialog zwischen den Disziplinen Sprach- und Literaturwissenschaft in der Annäherung an den gemeinsamen Gegenstand “Lateinamerika” fortzuführen und zu konkretisieren. Dabei sollen sowohl die für jede der beiden Disziplinen grundlegenden Konzepte und Begriffe (wie z.B. Kulturkontakt, Hybridisierung, Kreolisierung etc.) dargestellt als auch der Dialog selbst in die Vorlesung hineingetragen werden. Es geht nicht darum, Unterschiede durch abstraktive Verfahren “aufzuheben”, sondern deutlich zu machen, dass der Zugang zu den Gegenständen unseres Faches nur perspektivisch erfolgen kann. Die Vorlesung wird von beiden Dozenten alternierend im wöchentlichen Wechsel angeboten.

Syntax der gesprochenen Sprache [info]
Französisch, FrankoMedia

Di 14-16, Sedanstraße 6 Raum 1

Das Seminar behandelt typische Techniken der Syntax der Gesprochenen Sprache anhand von französischen und deutschen Gesprächsdaten. Im Mittelpunkt stehen Fragen der dialogischen, inkrementellen Syntax (Projektionsverfahren, Retraktionsverfahren). Literatur: Auer, Peter „On line-Syntax – oder: was es bedeuten könnte, die Zeitlichkeit der mündlichen Sprache ernst zu nehmen“ Sprache und Literatur 85 (2000), 43-56. (Themenheft: Die Medialität der Gesprochenen Sprache) Auer, Peter „Syntax als Prozess“ (MS, steht auf der Homepage von Prof. Peter Auer zum Downloaden bereit) Literaturhinweise zum Französischen finden Sie auf der Homepage von Prof. Stefan Pfänder unter www.romanistik.uni-freiburg.de/pfaender Voraussetzung: Gute Französisch-Kenntnisse sowie Grundkenntnisse der syntaktischen Beschreibung. Persönliche Anmeldung in der Sprechstunde von Stefan Pfänder erforderlich!

Sprachwissenschaftliches Kolloquium

Mi 16-18, 1278

Bildwissenschaft: Französischer Film [info]
Zusammen mit Frau von Kulessa

Mo 14-18, 1265

Bildwissenschaft: Französischer Film - L'Analyse filmique Ce séminaire se propose de fournir une introduction à l'analyse de film en s'appuyant sur les théories récentes sur le film et l'image. On s'efforcera de réfléchir à une possible adaptation de catégories et de méthodes linguistques, telles que la phonologie, la sémiotique, la sémantique ainsi que la syntaxe. Ces catégories paraissent étroitement liées aux méthodes d'analyse littéraire relevant de la narrativité, de la sémiotique, etc. Ainsi, des catégories filmiques peuvent être décrites en tant que 'grammaire' (cf. Christian Metz) ou alors vues sous l'angle de théories narratives telle que celle de la focalisation de Genette. Par ailleurs, en dehors du film même, il s'agira de prendre en compte les différents genres du film, les éléments contextuels, le rappart entre la littérature et le film pour les mises en scène de textes littéraires, bref tout ce qui concerne la production du sens par le film et ce qui le distingue en cela de l'analyse de l'image simple, du texte ou de la langue. Le cours se tiendra en français. Vous pourrez choisir de faire votre 'Schein' en linguistique ou en littérature, comme PSII ou comme HS. L'inscription par internet est obligatoire. Pour vous initier à la problématique, on vous conseille la lecture du chapitre trois de : Hans-Jürgen Lüsebrink/Klaus Peter Walter/Ute Fendler u.a.:

Geheimsprachen [info]
Auch für IberoCultura

Di 10-12, 1265

In der Übung wollen wir uns mit sprachlichen Zeichensystemen beschäftigen, die in der europäischen Romania zwar praktiziert werden, die aber nur in kleinen Gruppen verständlich sind. Für die meisten Europäer sind die in den Blick zu nehmenden Sprachen unzugänglich. Der diesen Kommunikationsformen manchmal zugeschriebene Status der 'Geheimsprache' begründet sich vor allem darin, dass sie nur von Mensch zu Mensch, nicht in Buchform, weitergegeben werden. Persönliche Anmeldung in der Sprechstunde von Stefan Pfänder erforderlich!