Isabel García

Lektorin für Spanisch 

ZUR PERSON

Ich wurde in Barcelona geboren. Ich studierte Germanistik und Historia de la Filosofía an der Universidad Central de Barcelona. Gleichzeitig machte ich auch das "Diplôme Pour L´Enseignement du Français à L´ Etranger " von der Université de Toulouse. Danach war ich ein Jahr Lehrerin für französische Sprache und Literatur am Gymnasium „Instituto Maragall“ in Barcelona. Ein Jahr später Assistentin am Deutschen Seminar der Universität Barcelona . 

Mit 24 erscheint meine erste Publikation auf französisch. „En attendant Godot“: Communication ou incommunication? Une étude du languaje de Beckett.

In: EstudiosEscénicos. Nr.20.1974.

 

Auch meine erste Publikation auf spanisch. „Lenguaje y expresividad en  „Mann ist Mann de Bertold Brecht“. In: Convivium Nr.41.1974/1.

 

Ich kam 1974 mit einem Stipendium nach Freiburg. Später habe ich auch eine Spanisch AG am Bertold Gymnasium geführt.

1974-1984 war ich die einzige spanische Lektorin am Romanischen Seminar und zuständig für die gesamte spanische Sprachpraxis sowie für eine Vorlesung jedes Semester

Seit l974 bis heute bin ich (mit Leib und Seele) und mit vollem Deputat Lektorin für Spanisch am Romanischen Seminar der Universität Freiburg.

 


NEBENTÄTIGKEITEN

 

Als Nebentätigkeit habe ich leidenschaftlich übersetzt. Vor allem deutsche Literatur der Gegenwart und darunter die Autoren Nicolas Born, Botho Strauß, Peter Handke, Martin Walser, Rüdiger Safranski. Botho Strauß, Peter Handke und Martin Walser habe ich auch für die Tageszeitung EL PAIS interviewt und fotografiert. „Oleaje“, meine Übersetzung von Walsers Roman „Brandung“, wurde für den „Premio Nacional de Traducción“ nominiert. Aus dem Spanischen habe ich eine Erzählung von Juan Benet ins Deutsche übersetzt. Es wurde im Zeit-Magazin veröffentlicht. (Siehe Seite 3.)

 

ERASMUS

Erasmus-Koordinatorin für Sevilla

Anmeldeverfahren für das Studienjahr 2013/2014

*Aus der Homepage des Romanisches Seminar:
http://www.romanistik.uni-freiburg.de/rs-web/home/studium/auslandsaufenthalte

Interessantes für Studierende aus Deutschland und Spanien

Weiterfuhrende Links

 

KURIOSITÄTEN UND VERÖFFENTLICHUNGEN

                                   

Ich erstelle ein „Designer-Buch“ mit Zitaten von Peter Handke und meiner eigenen, die aufeinander sichtbar sind und schließe es mit einem Brief. um Kontakt zu ihm zu schaffen. Mit Erfolg. Es folgt

eine Einladung von ihm nach Paris.

 

Erster Besuch an Peter Handke. Daraus ergeht ein Tagebuch: „10 días con Peter Handke“.

 

Erscheint meine erste Publikation auf Katalanisch. „El teatre de Peter Handke“. In: Serra d´Or Nr. 186.15.3.1975.

 

Erscheint “Historia de una separación” Über den Roman “Ein kurzer Brief zum langen Abschied von Peter Handke. In: Camp de l`Arpa. Nr.58. 12/1978.

 

Erster Besuch an Nicolas Born. Gespräch über „Die Fälschung“

 

Beginn eines neuen Projektes: Die literarische Übersetzung.

                                   

Erscheint mein auf Katalanisch verfasste Vorwort  „L´efebus de faccions tendres“ zu Handkes Übersetzung von „Begrüssung des Aufsichtsrates“. Ed. Laia. Barcelona. 1979

 

Besuch an den todkranken Nicolas Born in der  Berliner Charité kurz vor seinem Tod.

 

Erscheint meine erste Übersetzung ins Deutsche von einer Erzählung des spanischen Autors Juan Benet in „Die ZEIT-Magazine“.14.11.1080.

 

In der Zeitschrift „Hora de Poesía „ erscheint mein Artikel. „Nicolas Born: La desaparición de todos en la muerte de uno solo”. 1980.

 

Erscheinen die Übersetzung von drei Gedichten Nicolas Born:

 

„Entsorgt“, „Eine zu Tode erschrockene Gesellschaft“ und „Glücklicher Versuch“.“Feliz Propósito“, „Evacuados“, „Una sociedad aterrada“, In : Hora de Poesía.

 

Erscheint mein Epilog „Una conciencia sin velo alguno“ zur Peter Handkes Übersetzung von “Das Gewicht der Welt“.Ed: Laia. Barcelona 1981

 

Erschein mein Artikel „La escisión de una conciencia“ Über Peter Handkes „El momento de la sensación verdadera”.. In: Libros. Nr.12/1981

 

Erscheint der Artikel „La estética del dolor“. Über Peter Handkes Wunschloses Unglück.In: Quimera. Revista de Literatura. Nr.20. 6/1982

 

Erscheint  meine erste Übersetzung von Nicolas Born Romans „Die Fälschung“. „La Falacia“. Ed. Laia. Barcelona.1983

 

„Errar la vida con precisión”. Sobre la novela de Nicolas Born “La falacia”. In: Hora de Poesía 1984

                                   

“Nicolas Born o la penumbra meridiana del lenguaje”.Sobre la poesía de Nicolas Born. In Hora de Poesía. 1985..

   

Herr Prof. Gauger und ich fliegen nach Madrid zu einem Übersetzerkongress. Ich suche Verbindungen zu  Verlage in Madrid  für eine Walser Übersetzung. Mit Erfolg. Der Verlag Alfaguara will Walser übersetzen lassen.

 

Erster Besuch an Martin Walser. Interview für die Zeitung EL PAIS

 

„Una historia de la propia conciencia .Entrevista a Martin Walser”  EL PAÍS, 23.10.1986

                                   

Erscheint meine Übersetzung von Martin Walser “Brief an Lord Liszt”. „Carta a Lord Liszt“. Ed. Alfaguara. Madrid. 1986.

 

Erschein meine Übersetzung von Botho Strauss Erzählungen “La hermana de Marlene y Teoría de la amenaza. Ed. Laia. Barcelona. 1986

 

Beginne Klavier Unterricht zu nehmen.

 

Erster Besuch an Botho Strauß, der sich bis dahin nur von Volker Hage interviewen lässt. Das Interview darf nicht aufgenommen werden. Es darf nur mit Bleistift und Block durchgeführt werden.

 

Vortrag: „Die Literarische Übersetzung am Beispiel von  Peter Handke, Botho Strauss und Martin Walser.“ In: Proceedings of the XIIth Congress of the International Comparative Literatur.

Association. Space and Boundaries. München 1988. Vol.5.

 

                                   

“Marcel Reich-Ranicki: Die Rettung ins Anekdotische”. Mein Leserbrief zu Ranickis Abend im Audimax. 25.11.1988.

 

                                   

Treffen mit Reich-Ranicki in Frankfurt. Er begutachtet meine Lyrischen Versuche. Sein Kommentar: „Sehr elegisch“.

 

Treffen mit Siegfried Unseld (Verleger des Suhrkamp Verlages) in Frankfurt. Gespräch über Handkes und Walsers Resonanz in Spanien.  

 

Erscheint meine Übersetzung von Martin Walsers Roman „Jenseits der Liebe“. „Mas allá del amor“. Ed. Alfaguara.Madrid.1989

                                   

Einladung vom Goethe Institut Madrid zur Übersetzerwoche: „Der Schriftsteller und sein Übersetzer.“ Herr Walser liest aus „Jenseits der Liebe“, ich aus „Más allá del amor“.

 

Erscheint meine Übersetzung von Martin Walsers Roman “Dorle und Wolf“, „Dorle y Wolf“. Ed. Alfaguara. Madrid. 1989

 

Einladung vom Goethe Institut Barcelona zu einer Lesung. Herr Walser liest aus „Dorle und Wolf“, ich aus „Dorle y Wolf“.

                                   

Zweites Interview an Walser für DIARIO ¡6 „No admito la división de Alemania como algo definitivo“. 10.Juni 1989.

 

Zweiter Besuch an Peter Handke in Salzburg.

Interview an Peter Handke. EL PAÌS. 3.9.1989

 

Erscheint meine erste Erzählung mit dem Titel “Carta a un escritor”.In: Los cuadernos del Norte. Nr.55. 1989

 

Erscheint die Übersetzung des Aufsatzes von Martin Walser „Die deutsche Frage“. „La cuestión alemana“. In: El Europeo. Nr. 18. 12/1989

 

Vortrag im Instituto del Teatro. Barcelona „Del insulto a la interrogación: La trayectoria teatral de Peter Handke”.5.12. 1989

 

Proceedings of the XIIth Congress of the International Comparative Literature Association. Space and Boundaries. Müchen 1988. Vol.5.

                                   

Vortrag beim XXI Romanistentag in Aachen: „Zwischen Faszination und Irritation: Der Übersetzer als Seiltänzer“

 

Dieser Beitrag erscheint in dem Band „Literarische Übersetzung“. Romanistischer Verlag. Bonn.1990.

 

Erscheint meine Übersetzung von Peter Handkes „Nachmittag eines Schriftstellers“. „La tarde de un escritor. Ed. Alfaguara. Madrid. 1990

 

Erster Besuch bei Michael Krüger, Verleger (Hanser), Schriftsteller, Dichter. Interview für die Literarische Zeitschrift EL Urogallo. Nr.49. 3/1990

 

Übersetzung des Romans “Jagd” von Martin Walser. „Caza“. Ed. Alfaguara. 1991.

 

Übersetzung des Aufsatzes von Martin Walser “Malen Sie das Jahr 2000”, “Pinte usted el año 2000“. In : Leonardo. 3/1992

 

Erscheint die Übersetzung des Romans „Brandung“ von Martin Walser.“Oleaje“. Ed. Lumen. Barcelona. 1993.

 

Diese Übersetzung von „Brandung“ wird nominierten für den „Premio Nacional de Traducción“, die höchste Auszeichnung Spaniens für einen Übersetzer.



SONSTIGE INTERESSEN

 

Der Tanzsport. Nach zehn Jahren Flamenco und Jazz bin ich seit 2003 Turniertänzerin in den Sparten Standard (A Klasse) und Latein (C Klasse). Gleich beim ersten Turnier wurden wir Vizelandesmeister. Seit 2007 bin ich Trainerin C Breitensport und seit 2013 bin ich Wertungsrichterin im Tanzsportverband Baden-Württemberg.

 

Die klassische Musik.  Vor allem die Klaviermusik hat mich ein Leben lang begleitet, nicht nur durch regelmäßige Konzert- und Opernbesuche. Die Literatur natürlich und die bildende Kunst gehören auch entschieden zu meinen Interessen. Was die BK angeht, so bin ich mit der Zeit eine kleine, wenn auch stolze, Sammlerin geworden.

 

Die Filmkunst. Die Leidenschaft für „el cine de tesis“ ist ungebrochen geblieben. Zu Franco-Zeiten mussten wir  nach Südfrankreich fahren und uns an einem Wochenende gleich 8 Filme anschauen, die in Spanien verboten waren: Buñuel, Fellini, Rossellini, Ken Loach, Bergmann, Truffaut etc… Filme waren und sind nie bloße Unterhaltung, sondern ein erkenntnis-theoretischer Kunsthandwerk. Ein zur Reflektion einladende Genuss. Genauso wie die Literatur.




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Interessante Links:

El País, Spanien, Links für Studierende


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